Über uns

Dr. Maria Spiegel

Spiegel_Untersuchung Nach dem Tod meines Mannes 2005 hatte vieles, was bisher wichtig war, seine Bedeutung verloren. Es war mir ein großes Bedürfnis, von dem Guten, was ich bisher erfahren hatte, anderen etwas weiterzugeben. Wenigstens einigen, am Rande der Gesellschaft lebenden Kindern, sollte eine Zukunftsperspektive gegeben werden. Bei den Internetrecherchen stieß ich auf die Projekte von Pater Prof. Dr. Heinz Kulüke (P.K.). Um diese genauer kennenzulernen, flog ich nach Cebu, einer philippinischen Insel. Nach seinen Vorlesungen besuchte er nachmittags die Menschen auf den Mülldeponien und nachts die Mädchen im Rotlichtmilieu. Ich begleitete ihn bei seinen täglichen Rundgängen und erlebte so hautnah das unsägliche Leid und Elend der Kinder. 2007 gründete ich die offiziell anerkannte Stiftung: „Ein Stück Hoffnung“, die wenigstens einigen Kindern helfen soll, aus dem Milieu herauszukommen und ein menschenwürdiges Leben führen zu können.

Bild oben: Dr. Spiegel bei der Untersuchung


Pater, Prof. Dr. Heinz Kulüke
Kulueckegeboren 1956 im Emsland. Nach Elektrikerlehre, Fachabitur, Studium der Theologie und Philosophie wurde er 1986 zum Priester geweiht. Er ist Pater des Steyler Ordens, der sich zum Einsatz für Brüderlichkeit, Gerechtigkeit und Solidarität mit den Armen und Unterdrückten verpflichtet. An der San Carlos Universität in Cebu war er bis 2012 Professor für Philosophie. Seine Freizeit widmete er den Armen und Ausgestoßenen, mit dem Ziel, deren katastrophalen Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern. Um mit den zurückgezogenen Müllmenschen in Kontakt zu kommen, wurde er einer von ihnen, lebte und arbeitete vier Wochen in einem Verschlag auf dem Müll. Auch für andere am Rande der Gesellschaft lebenden Menschen schuf er diverse Hilfsprojekte.
Im September 2012 legte er die Leitung seiner Projekte in die Hände seiner Mitbrüder, da er als Generalvertreter seines Ordens nach Rom berufen wurde (siehe Aktuelles).

Bild: Pater Kulüke im Einsatz

Die Stiftung soll vornehmlich die Kinderprojekte unterstützen durch:

1. Hilfsprogramme mit Nachhaltigkeit für die ausgegrenzten Kinder auf dem
Müll, den Friedhöfen, den Slums und für die Straßenkinder
2. für die zur Prostitution gezwungenen Kinder und Mädchen im Rotlichtmilieu.